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18.01.2020, 23:38

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Autor Thema: Neue Studie - Genetische Veränderungen durch Kaiserschnitt?  (Gelesen 12237 mal)

Chaja

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Es gibt wiedermal eine neue Studie:

http://science.orf.at/science/news/156167

Frag mich nur, ob das was damit zutun hat, dass unser Gesundheitssystem grade auf Sparflamme schraubt, was zu schrauben geht?!  :eville

Offline Ergo

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Ist einenatürliche Geburt denn viel billiger als eine natürliche Geburt!?
Ich kenne mich da nicht so aus, klar man benötigt nicht zwingend einen Arzt, belegt keinen OP und wird meist eher entlassen...wie sich da die Kosten verhalten weiß ich nicht.

Ich finde die Studie jetzt nicht sehr ausführlich...müsste man mal weiter googlen...

Svelani

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Ist einenatürliche Geburt denn viel billiger als eine natürliche Geburt!?
Ich kenne mich da nicht so aus, klar man benötigt nicht zwingend einen Arzt, belegt keinen OP und wird meist eher entlassen...wie sich da die Kosten verhalten weiß ich nicht.

Ein KS bringt dem KH wesentlich mehr Geld in viel kürzerer Zeit.  ;)
Eine natürliche Geburt kann viele Stunden dauern, ohne dass das vorher absehbar ist. Ein KS dauert in der Regel 1 Stunde mit allem drum und dran.

Offline Ergo

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@carmi...aber beim KS benötigt man zusätzlich ja Ärzte, Schwestern, im OP kann keine andere OP statt finden...etc. Mich würde mal interessieren wie die Kosten grob sind.
Zudem sind die KS Mütter meist länger im KH...

Naja, ich glaube nicht, dass diese Studie auf eine Kostenersparnis hindeuten soll.

Offline nenya

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Aber hallo bringt ein KS mehr Geld! Ein KS kostet übrigens so um die 6000 € wenn ich mich recht erinnere. Kommt darauf an ob mit Chef oder ohne. Eine spontane Geburt kann ohne Arzt stattfinden, also nur Hebi.
Am tollsten für eine Klinik sind übrigens privatversicherte KS-Mamis! Da kann jeder Tag abgerechnet werden.... weswegen Kassenmamis nach 5 Tagen entlassungsreif sind und Privatmamis nach 7 .... das Gesundheitssystem ist was feines!
-- Ich und Er und Eins (*07), Zwei (*11), Drei (*15)

Offline Ruby

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  • Michi(1997) Lady(1998) Ben(2007)
Teurer ist auf jeden Fall der KS.
OP-Saal, Ärzte, Hebamme, Schwester, längerer Aufenthalt.

Die natürliche Geburt dauert aber meist viel länger, für weniger Geld und ist auch nicht planbar.

Daher wird den KHs gern nachgesagt, sie machen der Einfachheit halber und aus "Einkommensgründen" viel lieber einen KS.
Der Eindruck kann durchaus aufkommen, aber ob es tatsächlich so ist, weiß ich nicht.

Das habe ich zu den Kosten gefunden
Zitat
Auch die Kostenfrage ist laut dem Bund nicht unerheblich. Seit der Anerkennung der Wunschsektio durch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) gelte der Wunsch der Frau nach einem Kaiserschnitt als ausreichend, um gesetzliche und private Krankenversicherungen zahlen zu lassen (3.000 Euro; doppelt so hoch wie eine normale Krankenhausgeburt). Frauen, die sich dagegen für eine außerklinische Geburt mit einer Hebamme entscheiden, müssten die Kosten in der Regel selbst tragen: Die meisten gesetzlich versicherten Frauen müssen die Betriebskosten des Geburtshauses (150 bis 500 Euro) selbst zahlen, die Rufbereitschaft der Hebamme zum Geburtstermin (150 bis 300 Euro) zahlen sie immer.
http://www.gesundheit.de/familie/schwangerschaft-geburt/wunsch-kaiserschnitt/printer.html


Zitat
Kaiserschnitt bei Ärzten beliebt - warum?

    * Viele Ärzte befürchten Klagen wegen möglicher Behinderungen des Kindes durch die vaginale Geburt.
    * Leistungs- und Kostendruck in Krankenhäusern: Ein Kaiserschnitt ist für Klinikchefs nicht nur einfacher zu planen, sondern auch lukrativer: Er geht in der Regel binnen 60 Minuten über die Bühne, doch die Klinik kann der Krankenkasse etwa doppelt so viel berechnen wie für eine oft Stunden dauernde natürliche Geburt.
http://www.familie.de/schwangerschaft/geburt/artikel/kaiserschnitt-und-natuerliche-geburt/kaiserschnitt-bei-der-geburt-vorteile-und-folgen/
« Letzte Änderung: 01.07.2009, 13:57 by Rubenslady »

Offline sancho

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hmmm...also ich glaube bei mir kamen sie teurer wegen der spontan Geburt: drei mal Schichtwechsel Hebamme, 2x Schichtwechsel Arzt (nach der Nachtschicht waren in regelmässigen Abständen 3 Ärzte im Zimmer einer davon Oberarzt (bin überigens Kassenpatient)), 3x Narkosearzt.....und mehrmals Narkosen usw......also ja, denke nicht das sie bei mir billiger kamen als wen sie nachgegeben hätten und mir den KS gemacht hätten. Klar von der Krankenkasse werden sie wohl weniger bekommen, aber obs effektiv weniger war wag ich schwer zu bezweiflen.

irgendwie glaube ich auch der Studie nur bedingt und ich persönlich bin der Meinung KS ist eine super Sache! Wens den nötig ist! (wen man bei mir eher gewusst hätte was denn ist hätte man wohl auch dazu gegriffen) Einfach nur so, muss ich aber auch zugeben, obwohl ich mir das überlegte, find ich nicht der Brüller und ich glaube auch, dass eine spontane Geburt besser ist fürs Kind. Aber lieber KS, als kein Kind ;)

Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum *kwhwnv*
Fröschli 06/09, Krümelchen 03/2013 und Klopfer Herbst 2016

Chaja

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Einer der Hauptgründe für nicht wenige Kaiserschnitte und deren Beliebtheit bei Ärzten ist die Tatsache, dass man die zeitlich planen und sich dadurch die Wochenenden und Nächte frei halten kann.

Das ist kein Vorurteil, das ist klinische Praxis.

Dopaminchen

  • Gast
Einer der Hauptgründe für nicht wenige Kaiserschnitte und deren Beliebtheit bei Ärzten ist die Tatsache, dass man die zeitlich planen und sich dadurch die Wochenenden und Nächte frei halten kann.

Stimmt einfach nicht

Dopi

Chaja

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Du kennst also meine Erfahrungen auf mehreren Gyn-Stationen in österreichischen Krankenhäusern? Und sagst, dass die nicht stimmen? Interessant...

Dopaminchen

  • Gast
Du kennst also meine Erfahrungen auf mehreren Gyn-Stationen in österreichischen Krankenhäusern? Und sagst, dass die nicht stimmen? Interessant...

Ich spreche von meinen Erfahrungen.
Oder hast Du in Privatkliniken gearbeitet?

Offline Ergo

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Um mal auf die Studie zu kommen, dann ist sie ja nicht lukerativer für ein KH, denn die besagt ja, dass ein KS schädlicher ist...


Offline Littlenightflower

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Klar bringt ein KS mehr Geld und klar ist er besser planbar weil er ja oft geplant gemacht wird und eher selten spontan.

Ich muss zu dem Artikel, sagen ich kann das Krebsgelaber langsam nicht mehr hören. Demnächst kommt noch raus, dass Daumenlutschen das Krebsrisiko erhöht und schwanger sein sowie so etc...

Ich bin eigentlich auch dagegen, dass ein Wunsch-KS für den es keinen medizinischen Grund gibt voll bezahlt wird. Ich weiß nicht warum dafür die Gemeinschaft aufkommen soll. Dann damit lieber Hausgeburten und Geburtshäuser finanzieren.

Bob

  • Gast
Unsere 4 Geburten

Die erste Geburt war eine Spontangeburt, nur 46 cm und 1760 gr schwer.
Wir waren uber 20 Stunden im Kreissaal und die Geburt war sehr schwer.
Obwohl Niklas nicht groß war, gab es Schäden ( Einrisse die genäht werden mußten)
Auf Grund dessen und anderer Faktoren, blieb die Mutter 8 Tage Stationär.

Die zweite Geburt war ein geplanter Kaiserschnitt, da man auf dem Ultraschlall
gesehen hat , das unser Nils geschätzte 4,2 kg hat und einen großen Kopfumfang.
Eine Hebame ( die konnten wir nicht ab) stellte uns den Ks in frage.
Bei dem Ks war ich nicht dabei wegen Vollnakose.Ich habe im Kreissaal auf ihn gewartet.
Er kam mit einem Gewicht von 4380 gr. ( ein richtiger Brocken) zur Welt. Als ich ihn in
meinen Armen bekam und wir beide Kängerut haben, sagte die Hebame,
das es gut gewesen sei, hier einen Ks gemacht zu haben. Spontangeburt wäre gar nicht gegangen,
er hatte auch noch die Nabelschnur um den Hals. Leider hat Nils auch noch eine
andere Sache , die mit der Geburt nichts zu tun hat.
Trotz Ks blieb die Mutter nur 3 Tage Stationär.

Die 3. Geburt war wieder ein geplanter Ks, weil die Vorgeschichte uns Recht gab.
Ich war wieder nicht dabei und hab sie im Kreissaal in Empfang genommen.
Hannah war 3280 gr schwer und ein wenig kleiner als Nils. Ich mußte mein
Püppchen schon ein wenig Ärgern, da ihr Abga von 9 auf 5 viel, einen tiefer und sie
währe ins Kinderklinikum gekommen. Aber wozu sind Väter da, sind doch manchmal
die besserren Mütter( :breitgrins:). Auch hier blieb die Mutter nur 3 tage Stationär.

Die 4. Geburt war auch ein geplanter Ks, wir wollten auf der sicheren Seite sein.
Diesmal war ich dabei, es wurde eine Spinale gemacht. Das gute daran war, das
die Mutter unseren Fiete zuerst in Empfang nehmen konnte. Es lief alles ganz Prima
und die beiden haben nach 2 tagen das Kh verlassen.

Wenn es genügend Gründe gibt, ziehe ich einen KS vor, aber nur dann.
Ob eine Spontangeburt oder KS schädlicher ist, weiß ich nicht.
Aber für mich hat eine Spontangeburt ein höheres Risiko für das Baby
als ein KS. Wenn bei einer Spontangeburt komplikationen auftreten, hängt
viel davon ab, wann die Hebi oder Ärtzte den entscheidenden Schritt machen.

Das ich die Mutter hier nicht beim Namen genannt habe ,liegt nur daran,
das das Netz nichts vergißt. Aber ihr wißt ja auch so ,wer die Mutter meiner
Kinder ist. Die Entscheidung wie wir unsere Kinder zur Welt bringen,
trafen wir gemeinsam.

Das bei den unterschiedlichen Geburten sich das Genmaterial verändern soll
kann ich nicht glauben. Zumal das dann ja auch eine Genmanipulation wäre.


MlG
Bob